Gestaltung der Wohnbereiche im Elisenstift
2. Milieugestaltung im offenen Demenz-Bereich
Zu einer qualifizierten stationären Betreuung von Menschen mit Demenz gehört unverzichtbar auch ein räumliches Milieu, das den speziellen Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner nach Geborgenheit und Orientierung gerecht wird.
Obwohl demenziell erkrankte Menschen oft Probleme haben sich aktuelle Ereignisse zu merken, ist das Langzeitgedächtnis oftmals bis ins späte Stadium hinein noch intakt. Der Umgang mit vertrauten Dingen kann verschüttete Erinnerungen wecken und positive Gefühle fördern. Deshalb ist es nicht nur besonders sinnvoll, eigene kleinere Möbel und private Erinnerungsstücke mit ins Heim zu nehmen, sondern auch die Gestaltung der Gemeinschaftsräume mit altbekannten Alltags-Gegenständen erweist sich von großem Nutzen. Als Vorbild dient auch hier das eigene Zuhause.
So befindet sich im Erdgeschoss eine „Gute Stube“, die mit viel Liebe zum Detail eingerichtet ist. Mit vertrauten Möbelstücken, Bildern und damaligen Gebrauchsgegenständen erinnert dieser Raum viele unserer Bewohner an das eigene Wohnzimmer.
Unsere Wohn- und Essküche ist mit einem alten Küchenherd ausgestattet; die alten Küchengeräte, Töpfe und Bräter vermitteln den Eindruck, als würde hier noch täglich gekocht werden.
Auch unsere nostalgische Waschküche ist mit vielen, heute nicht mehr bekannten Utensilien zur damaligen Wäschereinigung einge-richtet.
Die Realisierung einer weitestgehend dementengerechten Wohnraumgestaltung wird mit Kreativität, fachlichem Know-how und der Liebe zum Detail durch unsere kompetenten Mitarbeiter weiter vorangetrieben.
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