Gestaltung der Wohnbereiche für mehr Lebensfreude im Elisenstift
Die Ideen zur Farbgestaltung, die Gestaltung der Wände und die Dekoration mit vertrauten Alltagsgegenständen durch die Mitarbeiter unseres Hauses soll mit dazu beitragen, dass sich unsere Bewohner geborgen, sicher, vertraut und wohl fühlen. In den kommenden Ausgaben wollen wir Ihnen dieses ein wenig näher bringen.
Teil I: Die Beschilderung:
Eine differenzierte Gestaltung der Wohnbereiche und die Benennung der Flure nach Straßen aus Schillingsfürst wirkt gegen Anonymität und betont auch mit den Charakter jedes Wohnbereiches bzw. des ganzen Hauses. Im Vordergrund steht dabei nicht ein nach langweiligen Normen ausgerichtetes Wegeleitsystem.
Die im Erdgeschoss befindlichen Flure Ansbacher Straße, Rothenburger Straße beispielsweise zeigen in jeweilige Himmelsrichtung in der der genannte Ort liegt.
Der jeweilige Platz vor dem Speisesaal bildet das Zentrum des Wohnbereiches. Er ist nach einer Sehenswürdigkeit aus Schillingsfürst benannt und findet sich in jedem Esszimmer als überdimensionaler Fotodruck wieder.
Die Schilder in den Gängen sind aus Emaille und in Schwabacher Schrift gestanzt, welche unseren Bewohnern nur zu gut bekannt ist. Passend dazu wurden die schlichten Türschilder der Zimmer durch an alte Hausnummern erinnernde Schilder ersetzt. Zusätzlich hat jeder Wohnbereich seine individuelle Schilderfarbe zur besseren Unterscheidung.
Das Zentrum heißt im Erdgeschoß ganz einfach „Marktplatz“. Von dort gehen sternförmig „Diebacher Weg“, „Rothenburger“, „Ansbacher“, „Dombühler Straße“ weg.
Eine Etage darüber befindet man sich „Am Wasserturm“. Dort liegen „Neue Gasse“, „Brunnenhausweg“, „Hohe Strasse“ und „Chlodwigstraße“.
Im Dritten Stock dreht sich alles um den „Schloßplatz“. „Alte Gasse“, „Schafhofsteige“, „Kardinalsweg“ und „Am Wall“ führen zu diesem Zentrum hin.








